Was wollen Männer im Bett, was macht sie an?

Was wollen Männer im Bett? Was macht sie an, wie kann frau sie perfekt verführen? Und was solltest Du in diesem Zusammenhang noch alles wissen? Wenn auch DU Dich in letzter Zeit sehr mit diesen Fragen auseinandergesetzt hast, dann wirst Du den folgenden Beitrag mit Sicherheit sehr interessant finden!

Was wollen Männer im Bett?

harten, wilden Sex, könnte man meinen. Doch das stimmt so nicht (mehr) – denn was Männer anzieht, was sie im Bett wirklich wollen, entspricht nicht unbedingt den alten Klischees, die zu diesem Thema im Umlauf sind. Flotte Dreier, Fesselspiele und verruchte Dessous sind also nicht mehr das Nonplusultra – es kommt vielmehr auf etwas anderes an.

Umfragen zufolge stehen Männer nämlich auf etwas Anderes. Was sie beispielsweise anzieht: „Fantasien preisgeben, wie auch immer sie aussehen, verborgene Sehnsüchte gestehen, sich gemeinsam in erotischen Gedankenspielen verlieren – all das ist sehr erregend für mich“, wie ein Teilnehmer der Studie verriet. „Aber noch lieber ist es mir natürlich, wenn wir uns nicht nur unterhalten, sondern manches davon auch wahr werden lassen.“

Viele Männer trauen sich jedoch nicht, zu ihren Wünschen zu stehen, dies der Partnerin gegenüber offen und ehrlich zu sagen. Vor allem deshalb, weil sie eine negative Reaktion befürchten. Deshalb schweigen sie  lieber – aus Angst vor einer möglichen Zurückweisung. Und was sagt die Expertin? „Perverse Praktiken sind weniger gefragt. Die Meisten wünschen sich schlicht und einfach mehr Abwechlung.“

  • Und so kommt es darauf an, das persönliche Repertoire zu erweitern.
  • Indem man beispielsweise neue Stellungen ausprobiert.
  • Oder ein paar Hilfsmittel zur Hand nimmt.

Wie etwa Sextoys. Diese, das haben Umfragen gezeigt, können eine ganz neue Qualität in das Liebesspiel mit hineinbringen, den Spaß an der Sache deutlich erhöhen.

Und: Am schönsten ist der Sex immer noch mit der Herzdame. Ganz wie bei Frauen ist es die Intimität, die emotionale Bindung, die den Sex noch schöner, noch erfüllender macht. Und das ist eine Erkenntnis, die so manche Frau wahrscheinlich überrascht.

Worauf kommt es beim Sex also an? Vor allem auf die „magischen Drei“:

  • Glück
  • Liebe
  • Vertrauen

Diese drei „Zutaten“ ergeben also den perfekten Sex. Und auch die Zufriedenheit der Partnerin spielt im Bett eine ganz wesentliche Rolle. Wie kann ER sie erregen, verführen, glücklich machen? Was kann er tun, damit sie zum Höhepunkt gelangt? Wenn er dies schafft, ist das auch eine gewisse Bestätigung für ihn. Und deutlich befriedigender, als wenn sie wie ein steifes Brett unter ihm liegt und mit starrer Miene alles über sich ergehen lässt…

Das mindert auch die Angst, im Bett zu versagen. Die ist bei Männern nämlich stark ausgeprägt – jeder Dritte fürchtet sich genau davor. Er braucht es also, gewollt zu werden! Er will die Begierde, die Lust im Blick seiner Partnerin sehen. Und sie von ihrer leidenschaftlichen Seite aus erleben…

  •  Die meisten Männer schätzen es auch, wenn SIE die Initiative ergreift.
  • Und sich nicht scheut, zu ihrem Verlangen zu stehen.

Dabei geht es nicht darum, die Domina zu spielen. Es genügt völlig, wenn sie sich in ihrem Körper wohl fühlt, ungezwungen mit dem Sexuellen umgeht. Trotz vermeintlich kleiner Makel… Hierzu noch eine Stimme: „Ich finde meine Freundin selten so schön wie in jenen Momenten, wenn sie nackt durchs Zimmer läuft, nachdem wir miteinander geschlafen haben. Ihr entspanntes Gesicht, die Unverkrampftheit ihrer Bewegungen, ihre Natürlichkeit – das alles ist nicht nur wahnsinnig sexy. Es zeigt mir auch, dass sie keine Hemmungen spürt, weil sie mir vertraut. Und das macht es mir wiederum leichter, mich sicherer zu fühlen.“ Und das ist eine Meinung, die viele andere Männer sofort unterschreiben würden.

Was Männer wirklich wollen – was gibt es noch zu wissen?

Und auch das ist wahr: Männer haben manchmal ebenfalls keine Lust. Auch sie kennen Unsicherheit beim Sex, auch sie sind nicht immer mit ihrem Körper zufrieden. Und sie können sich nicht immer von 0 auf 100 bringen, was Lust und Begierde anbelangt. Denn Stress im Alltag, der Druck, den sie sich machen, den sie spüren, der wirkt sich nun mal auf die Libido aus. Und das wiederum führt dazu, dass sie das Sexuelle nicht immer unbeschwert genießen können.

Was die Expertin in diesem Fall rät? „Zeige Deinem Partner, dass Du ihn sehr attraktiv findest, und dass Du ihn genau so begehrst, wie er ist. Sage ihm auch, welche Stellen Du an seinem Körper besonders liebst. Gut, die Männer sind bei dem Thema nicht ganz so empfindlich. Trotzdem brauchen auch sie Bestätigung – auch wenn viele Frauen gern vom Gegenteil ausgehen.“

Du siehst: Auch hier müssen wohl manche (Vor-)Urteile überdacht werden. Auch hier treffen manche Klischees nicht mehr zu. Und ohne die Lust der Partnerin, ohne ihre Bereitschaft und die Begierde macht das Ganze für den Mann auch keinen Spaß mehr.

Klar, jeder Mann hat seine ganz eigenen Vorlieben. Schließlich tickt jeder anders – auch dies macht den Reiz des Ganzen ja aus. Der eine mag es lauter, der andere zieht Sex im Kerzenschein und in aller Stille vor. Der eine experimentiert gerne, der andere steht eher auf die Missionarsstellung. Doch in einer Sache sind sich die Männer einig: „Guter Sex bedeutet, dass beide Spaß haben, wie auch immer das dann aussieht, ohne Rücksicht auf Aussehen oder Coolness. Ich möchte mich sexuell einfach mit meiner Partnerin weiterentwickeln.“

In dem Sinne: Habt Spaß, genießt es! Denn Liebe ist wie Tandemfahren – zu zweit einfach schöner…