Trennung Phasen

Du willst Dich genauer über die Trennung Phasen informieren? Welche sind das genau und was zeichnet sie aus? Mit was solltest Du rechnen – und vor allem, wie lange dauert das Ganze? Schauen wir uns das alles mal genauer an – in dem folgenden Beitrag findest Du alle wichtigen Infos hierzu!


Was sind die Phasen der Trauer?

Jeder geht natürlich ein wenig anders mit der Trennung und deren Bewältigung um. Und so lässt sich auch keine allgemeingültige Aussage darüber treffen, wie lange der Liebeskummer, der Schmerz über die Trennung denn nun dauert. Denn hierbei sollten auch immer die jeweiligen Umstände mit in Betracht gezogen werden. Etwa, wie lange die Beziehung eigentlich ging, wie einvernehmlich die Trennung über die Bühne gegangen ist oder ob man von dieser kalt erwischt wurde. Und ob man seine Gefühle, die nun hoch kommen, auch wirklich zulassen kann.

Schauen wir uns daher die klassischen Phasen der Trauer einmal genauer an:

  1. Zunächst kann man es kaum glauben, dass es nun zu Ende sein soll. Dass die Beziehung unwiderruflich, ein für allemal aus ist. Es herrscht Fassungslosigkeit, man ist wie betäubt – und hofft, dass all dies nur ein Irrtum war, dass er oder sie, der oder die Ex, zurück kommt.
  2. In Phase 2 begreift man dann, dass es wirklich aus ist. Nun kommen die Gefühle wie Trauer, Schmerz und auch die Verzweiflung über das Aus. Man hat überhaupt keine Lust, aus dem Haus zu gehen. Könnte den ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa verbringen, sich ausweinen. Die Decke über den Kopf ziehen. Man hat vielleicht kaum noch Appetit (oder Heißhunger auf Seelentröster wie Schokolade und Co.). Kann kaum noch schlafen oder wacht mitten in der Nacht auf, um dann endlos Gedanken zu wälzen, zu grübeln. Ohne dabei auch nur einen Schritt weiter zu kommen. Fast schohn zwanghaft beschäftigt man sich mit dem Gedanken, was man hätte besser machen können. Warum und woran die Beziehung denn nun gescheitert ist. Doch auch dabei kommt man nur selten wirklich weiter. Es ist eine sehr anstrengende Phase, die einem psychisch, aber auch physisch sehr viel abverlangt. Dennoch ist es wichtig, die Emotionen eben nicht zu verdrängen. Sondern auszuleben. Denn man ist in jedem Fall stark genug dafür! Und man hat eine ganze Reihe an Hilfsangeboten in seinem Umkreis, die einem dabei helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Etwa in Form von Freunden und Freundinnen, auch die Familie leistet häufig einen wertvollen Beitrag. Schreiben und kreativ sein, auch der Sport können in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr wirksame Strategien darstellen.
  3. Ist Phase 2 überstanden, kommt langsam wieder Hoffnung auf. Man kann sich mehr und mehr auf den Alltag und dessen Herausforderungen konzentrieren. Hat wieder Lust, etwas zu unternehmen. Schmiedet vielleicht den ein oder anderen Plan. Man fasst wieder Mut – und das gibt weiteren Auftrieb.
  4. Mit dieser Phase ist der Schmerz über die Trennung dann endgültig überwunden. Denn nun weiß man, woran die Beziehung gescheitert ist. Und kann vor allem neutral an alles, auch an den oder die Ex zurück denken. Ihm oder ihr verzeihen. Und endlich wieder nach vorne schauen.