Trennnung – und dann?

Du fragst Dich, wie es nach dem Aus Deiner Beziehung nun weitergehen kann? Wie Du wieder auf die Beine kommen kannst? Trennung – und dann? Worauf es jetzt gerade ankommt, was die besten Strategien in Sachen Bewältigung sind – das alles kannst Du in diesem Beitrag erfahren!


Trennung – was muss ich beachten?

Wichtig ist erst einmal Folgendes: Nimm und gib Dir selbst bitte Zeit zum Trauern und zum Verarbeiten! Verlange nicht von Dir, dass Du schon drei Sekunden nach dem Aus wieder auf den Beinen bist, dass Du all das hinter Dir lassen kannst. Dem ist nicht so – bei keinem. JEDER braucht ein wenig, bis er die Trennung überwunden hat, das ist vollkommen normal. Und auch sinnvoll.

Denn: Eine Trennung, das ist stets ein sehr harter Einschnitt. Ein wichtiger Lebensabschnitt ist nun zu Ende. Und darüber kann man nun mal nicht einfach so hinweg sehen. Sondern man sollte zu den Gefühlen stehen, die jetzt in einem hoch kommen, die auftauchen! Auch, wenn das mitunter ein wenig schwer fällt. Vor allem, wenn die Emotionen so stark sind.

  • Gefühle wie Trauer, Verzweiflung und Wut gehören jedoch mit dazu.
  • Denn sie sind Teil des normalen Prozesses der Verarbeitung.

Um Deiner selbst willen: Lasse all diese Gefühle zu! Ja, in manchen Momenten scheinen sie besonders stark und heftig zu sein. Dir alles abzuverlangen. Das ist normal. Und doch darfst Du eines nicht vergessen: Du bist stark genug, genau diese Momente auch auszuhalten! Und letzten Endes bist Du stärker als der Schmerz.

Das können wir Dir sagen. Denn in Dir ist so viel Kraft, das ist Dir vielleicht jetzt gar nicht so bewusst. Und doch ist sie da. Also: Lasse den Liebeskummer zu, versuche, ihn zu akzeptieren, zumindest jetzt, für diesen Moment. So wirst Du letzten Endes auch weiterkommen, endlich los lassen können. Und das ist dann ein umso schöneres Gefühl…

Trennung – was tun?

Halte Dich an die Personen, die Dir gerade jetzt wirklich gut tun! Bei denen Du Dich fallen lassen, einfach Du selbst sein kannst. Bei denen Du nichts vorspielen musst. Das ist gerade jetzt so wichtig. Denn zum einen siehst Du, wie viele in diesen schwierigen Momenten an Deiner Seite sind und dort bleiben. Wie viele Dir helfen wollen, einfach, weil Du Du bist, weil sie Dich schätzen und lieben. Diesen Beistand zu erfahren, das ist tröstend, das gibt viel Kraft. Und Energie, genau die Zutaten, die man jetzt also braucht.

Und: Das Darüber sprechen können, das entlastet enorm. Nicht umsonst gibt es da diesen Spruch, der „sich den Kummer von der Seele reden“ heißt. Denn das stimmt! Durch eben diesen Vorgang werden die eigenen Gefühle in Worte gefasst, erscheinen nicht mehr so „bedrohlich“, so diffus. daher: rede darüber! Oder schreibe Deinen Kummer, Deine Gedanken auf. Denn häufig ist da meist noch mehr dahinter, an Ängsten beispielsweise, die jetzt nicht so zu sehen sind. Etwa, dass man  nie wieder jemanden finden wird. Dass man es nicht schafft. Indem diese Ängste zutage treten, werden sie berechenbarer. Du kannst besser mit ihnen umgehen – und Dich ihnen stellen.