Selbsthilfegruppe Trennung

Du willst erfahren, was nach einer Trennung wirklich hilft? reicht es, sich bei Freunden auszusprechen? oder sollte man noch weitere Hilfsangebote in Anspruch nehmen? Wie sieht es beispielsweise mit Selbsthilfegruppen Trennung aus? Dieser Frage sind wir ganz gezielt einmal nachgegangen. Und möchten Dir in dem folgenden Beitrag mehr darüber erzählen!


Selbsthilfegruppen nach Trennung besuchen – bringt das etwas?

Nach einer Trennung sind manche Momente ganz besonders schlimm – und nur schwer auszuhalten. Vor allem diese Momente, in denen man sich einfach nur verlassen, ungeliebt und hoffnungslos fühlt. Um einen herum, in einem ist Schwärze, man hat keine Hoffnung und Zuversicht mehr. Und vor allem ein Wort kreist in dem Kopf umher. „Warum?“ Warum etwa musste es so weit kommen? Was hat man persönlich dazu getan, dass es so und nicht anders ging? Warum nur klappt es einfach nicht mit der Liebe?

Fällt Dir an diesen Fragen etwas auf? Sie bringen einen keinen Deut weiter – weil sie nicht zu beantworten sind. oder zumindest nicht so kurz nach der Trennung, wenn alles noch so frisch (und schmerzlich) ist. Im Inneren toben die Gefühle, man kommt sich vor wie eine kleine Jolle, die vom Sturm auf dem Meer hin und her geworfen wird. Man fühlt sich ausgeliefert und ohnmächtig. und durch eben diese Gedanken wird alles nur noch schlimmer – weil man gerade in dieser so sensiblen Phase versucht ist, sich selbst die ganze Schuld am Aus der Beziehung zu geben. Sogar irgendwann zu glauben, dass man die alleinige Schuld am Scheitern trägt, dass man die Liebe überhaupt nicht verdient hat… Vor allem Letzteres ist Unsinn – schließlich ist jeder Mensch gleich viel wert. Und zu einer Beziehung – wie zu deren Scheitern auch – gehören bekanntlich immer zwei Personen.

 

Doch kann man solche Sätze und Wahrheiten oft nur schwer glauben bzw. sie sich immer wieder vorsagen. Daher kann es helfen, mit anderen zusammen zu kommen, denen es gerade genau so geht. „geteiltes Leid ist halbes Leid“ weiß schon der Volksmund – und der hat auch in dieser Beziehung recht. Denn so doof es vielleicht auch klingt: Man fühlt sich nicht mehr gar so schrecklich, wenn man sieht, dass es andere ebenfalls „erwischt“ hat, dass man nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten ist, der unter Liebeskummer zu leiden hat.

Diese gegenseitige Stütze kann sehr, sehr wichtig sein. Viele suchen daher online Rat und Hilfe, in einem entsprechenden Forum. Das Problem dabei ist allerdings, dass kein direkter Austausch stattfindet, nur ein zeitlich verzögerter. Und mitunter dauert es eine Weile, bis man eine Antwort auf seinen Beitrag, sein Problem erhält – und ob das dann der richtige Ratschlag ist, das sei mal dahin gestellt. In einer Selbsthilfegruppe ist dies anders. Hier kommst Du face to face mit anderen Betroffenen zusammen, tauschst Dich aus, erfährst Unterstützung und Verständnis – und das ist schon sehr, sehr viel wert. Daher lohnt es sich durchaus, einmal online zu recherchieren, ob es ein passendes Angebot auch in Deiner Nähe gibt. Und dann einfach mal vorbei zu schauen… Und sich dann zu entscheiden, ob man wiederkommen möchte.