Plötzliche Trennung

Wie geht man mit der plötzlichen Trennung um? Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Und was ist jetzt zu tun, damit man mit dieser so unerwarteten und doch so schmerzlichen Situation fertig werden kann? Wenn all diese Fragen auch Dich aktuell beschäftigen, dann lohnt es sich, den folgenden Beitrag einmal durchzulesen!


Wie die plötzliche Trennung verarbeiten?

Eine Trennung ist niemals angenehm –  das dürfte wohl jedem von uns bewusst sein. Vor allem dann nicht, wenn man sich nicht in „schönstem Einvernehmen“ trennt, wie es so wunderbar heißt – sondern von dem Aus der Beziehung kalt erwischt wird.

Im ersten Moment herrscht pure Fassungslosigkeit: Wie konnte es nur so weit kommen, wie konnte das passieren? Was habe ich falsch gemacht? All das sind ganz typische Gedanken, die im Laufe der Zeit mal mehr mal weniger stark ausgeprägt aufkommen. Und auf die es leider keine einfachen Antworten gibt… Zumindest nicht im ersten Moment. Ganz abgesehen davon, dass manche dieser Fragen unsinnig sind –  wie etwa die Frage nach der persönlichen Schuld

Denn „schuld“ ist niemals nur einer alleine – es gehören in der Regel zwei mit dazu. Es sei denn, einer hat ein absolutes A… loch Verhalten an den Tag gelegt, während der Andere wie ein Heiliger durch die Beziehung „gewandert“ ist. Doch auch dies ist eher selten der Fall, wie wir beobachtet haben. Jeder hat in der Regel das ein oder andere getan, was sich im Rückblick als nicht sonderlich gut für die Beziehung entpuppt hat. Ändern lassen sich diese Dinge natürlich nicht mehr – doch kann man es in Zukunft besser machen.

Bis man für sich herausfindet, warum die Beziehung denn gescheitert ist, kann jedoch einige Zeit vergehen. Erst einmal regiert der Schmerz: Darüber, dass es nicht sein sollte mit der großen wahren Liebe auf immer und ewig – zumindest mit diesem einen Partner nicht. Das tut weh, natürlich. Und doch ist es gerade jetzt wichtig, diesen Schmerz auch zuzulassen, ihn zu akzeptieren! Denn dies ist der beste Weg, um ihn letzten Endes zu überwinden – und mit ihm auch Gefühle wie Trauer, Wut und Verzweiflung.

 

Im Laufe der Zeit wird man die Dinge klarer sehen. All die dunklen Momente, die amn Anfang so stark erschienen, werden weniger und weniger. Bis man schließlich wieder am Leben teilhaben kann, darauf Lust hat. Das ist dann ein sehr schönes Gefühl. Doch was hilft dabei, genau an diesen Punkt zu gelangen?

  • Gut zu sich selbst zu sein.
  • Und das ganz bewusst.
  • Sich selbst die Freundin, der Freund zu sein, die/ den man jetzt gerne an seiner Seite hätte.

Was das bedeutet? Verwöhne Dich – auch wenn es „nur“ die kleinen Dinge sind, mit denen Du dies umsetzt. Doch kann schon eine heiße Schokolade oder ein langes Bad wahre Wunder bewirken. Das Gleiche gilt für hoffnungslos romantische oder traurige Filme, diese eine CD des Lieblingskünstlers. Das Treffen mit einem guten Freund, einer guten Freundin, bei dem/ der Du einfach so sein kannst, wie Du bist, ohne irgendetwas vorspielen zu müssen. All dies gibt Kraft und Energie – und es wird dann zunehmend leichter.