Gründe für Trennung

Warum trennt man sich eigentlich von seinem Partner? und was sagt die Statistik dazu? Was sind die häufigsten Gründe für Trennung? All diese Fragen beschäftigen auch Dich gerade? Dann gibt es in diesem Beitrag die Antworten…


Nach wie vielen Jahren trennen sich die meisten?

„Das verflixte siebte Jahr“ ist tatsächlich kein Mythos. Denn nach dieser Zeit werden statistisch gesehen die meisten Ehen geschieden. Das zeigt sich Jahr für Jahr aufs Neue. Ein weiterer „Trend“ in diesem Zusammenhang: Viele Langzeitehen brechen nach zwanzig, fünfundzwanzig Jahren auseinander. Warum dann? mag sich manch einer vielleicht an dieser Stelle fragen. Höchste Zeit also, einmal die Gründe für die Trennung zu beleuchten…

Im Falle der Langzeitehe ist beispielsweise Folgendes zu beobachten: Die Kinder (sofern vorhanden) sind erwachsen und aus dem Haus. Und der (bzw. ein sehr häufiger) Grund, warum man noch zusammen geblieben ist, ist somit weg. Viele beginnen zu diesem Zeitpunkt zudem, ihre Situation zu überdenken, sich neu zu orientieren. Dies ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen der Fall. Warum dies mit ca. 50 geschieht? Der Grund dafür ist einfach und einleuchtend: Man wird sich bewusst, dass ein großer Teil des Lebens, mindestens die Hälfte, nun hinter einem liegt. Da kommt man schon einmal ins Grübeln. Und überlegt sich, was man mit dem Rest anstellen möchte. Vielen wird dann bewusst, dass die Leidenschaft in der Beziehung mehr und mehr auf der Strecke geblieben ist, dass man eher neben- als wirklich miteinander lebt. Das gibt vielen zu denken. Und so entscheiden sie sich letzten Endes für die Trennung.

 

Doch gibt es darüber hinaus noch weitere Gründe, warum es schließlich zu einer Trennung kommt – unabhängig von der Dauer der Beziehung. So ist ein sehr häufiger Grund beispielsweise Stress im Job. Dies mag auf den ersten Blick vielleicht nicht viel mit der Beziehung zu tun haben. Und doch hat dies sehr gravierende Auswirkungen – mitunter – auf das Privatleben. Denn: Man macht meist nicht die Tür hinter dem Büro zu und geht einfach so, unbelastet nach Hause. Sondern nimmt eben so einiges mit: den Stress, den Ärger, und weniger Energie für den Rest des Tages-  und eben die Beziehung. Man findet nicht mehr die Kraft, sich mit seiner Partnerin, seinem Partner zu „beschäftigen“, sich um die Beziehung zu kümmern. Wenn dies beiden so geht, „sieht“ man sich irgendwann gar nicht mehr, nimmt sich kaum noch wahr sondern sagt nur noch „hallo“ und „tschüß“ zueiander. Das geht mitunter leider schneller, als man denkt.

Zu viel Alltag, auch dies ist ein häufiger Grund, der bei der Trennung angegeben wird. Man nimmt den Anderen nur noch als selbstverständlich, sieht nicht mehr all dessen Besonderheiten., Die Leidenschaft ist auch hier weg. Stattdessen geht es vor allem darum, wer heute den Abwasch übernimmt und sich morgen um das Bad kümmert. Auch dies geht zulasten der Partnerschaft – was sehr verständlich ist. Gemeinsame Zeit, die ganz bewusst zu zweit verbracht wird, gibt es irgendwann nicht mehr. Und das ist ein weiterer großer Beziehungskiller. Daher: Achtung vor genau diesen Alarmsignalen! Denn sie können schnell zu einer ernsten Gefahr für die Beziehung werden…