Depression nach Trennung

Du leidest unter einer Depression nach Trennung? Und willst wissen, woher diese eigentlich kommt? Und wie sie sich vor allem überwinden lässt? All diesen Fragen sind auch wir nachgegangen. Und in diesem Beitrag wollen wir Dir alle wichtigen Antworten in diesem Zusammenhang geben…


Warum eine Depression nach Trennung?

Es ist leider gar nicht mal so selten, dass man nach der Trennung eine Depression entwickelt bzw. depressive Verstimmungen hat. Warum aber ist das so? Die häufigste Ursache in diesem Zusammenhang ist die Verdrängung. Man kann (und will) sich vielleicht nicht mit seinen Gefühlen auseinandersetzen, die nun im Zuge des Liebeskummers aufkommen. Emotionen wie Wut, Trauer oder auch Angst – ganz zu schweigen von der Verzweiflung, die leider ebenfalls ein häufiger Begleiter ist. Man fühlt nichts, will auch nichts fühlen. Man blockiert, kommt nicht weiter. All dies führt dazu, dass die Gefühle nicht auf eine natürliche Art und Weise verarbeitet werden können.

Dabei wäre genau dies so wichtig! Sonst gleicht es einer offenen Wunde, die sich selbst nach Jahren einfach nicht schließen will. Doch viele scheuen diese Konfrontation, diese Auseinandersetzung. Aus einer (unbewussten) Angst heraus, dass man für all dies, für eben diese Konfrontation, nicht stark genug ist. Die Folge davon: Man verliert den Zugang zu der emotionalen Ebene – auch zu den positiven Empfindungen. Dem folgt nicht selten eine Depression.

  • Dabei spielen noch weitere Faktoren eine Rolle.
  • Wie etwa ein geringes Selbstwertgefühl.
  • Und auch genetische Vorbedingungen sind in dieser Hinsicht zu nennen.

 

Wie die Depression nach Trennung überwinden?

Wir haben ja bereits oben angesprochen, wie wichtig es ist, Kontakt zu seinen Gefühlen und Emotionen herzustellen. Wie wichtig es ist, Zugang zur emotionalen Ebene zu erhalten. Und all die Gefühle, die sich nun in einem selbst aufgestaut haben, zu akzeptieren – und auszuleben. Das klappt vielleicht nicht auf Anhieb, und in manchen Momenten nicht so gut. Das ist in Ordnung. Bitte sei gerade jetzt, in dieser so schwierigen Phase, verständnisvoll und geduldig mit Dir selbst!

Frage Dich, was Dir selbst gut tun könnte. Was Du Dir selbst Gutes tun kannst. Das können auch vermeintliche Kleinigkeiten sein – wie etwa eine lange, heiße Dusche, eine Tasse heißer Schokolade. Ein Film, den Du Dir immer wieder gerne anschaust. Auch das Darüber sprechen hilft. Wenn Du es nicht über Dich bringen kannst, Dich jemandem anzuvertrauen, dann schreibe Deine Gedanken und Gefühle auf – auch das erleichtert immens! Und entlastet Dich. Du erfährst auf diese Weise, welche Ur-Ängste hinter Deiner Depression stecken. All diese negativen Gedanken treten nun deutlich(er) zutage. Und Du erkennst, was hinter Deiner Depression steckt, was sie am Leben erhält.

Sorge für Dich selbst. Sei gut zu Dir, und das ganz bewusst. Schlafe ausreichend, versuche, Dich ausgewogen und möglichst gesund zu ernähren – auch dies sind sehr wichtige Bausteine in diesem Zusammenhang. Doch Achtung: Merkst Du, dass Du nicht weiterkommst auf eigene Faust, dass die Depression trotz aller Bemühungen von Deiner Seite aus einfach nicht nachlässt, hartnäckig in Deinem Leben bleibt: Hole Dir Hilfe, und zwar professionelle. Je länger Du nämlich wartest, umso schlimmerkann die Krankheit auch werden…