Beratung Trennung

Du willst Dich nach Deiner Trennung beraten lasssen? Am besten von jemandem, der sich gut damit auskennt? Doch welche möglichen Anlaufstellen gibt es in dieser Hinsicht? Und warum lohnt sich ein solcher Schritt überhaupt? All diesen Fragen sind auch wir nachgegangen. Und hier gibt es unsere Antworten:


Erste Anlaufstelle Trennung: An wen am besten wenden? Und warum eigentlich?

Gehen wir zunächst auf die Frage ein, WARUM ein solcher Schritt, also die Entscheidung, sich professionelle Hilfe zu holen, ein sinnvoller sein kann. Denn noch immer schrecken viele davor zurück – etwa, weil es ihnen generell schwer fällt, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Oder weil sie Angst vor den Kosten haben, auch dies ist leider ein sehr häufiger Grund, der in diesem Zusammenhang vorkommt. Daher wollen wir darauf hinweisen, warum man es zumindest in Betracht ziehen sollte, sich an einen oder mehrere Experten zu wenden und diese/n um Rat zu fragen.

Zum einen ist da natürlich das Rechtliche und das Finanzielle, die bei einer Trennung und Scheidung geregelt sein wollen. Darüber den Überblick zu behalten, sämtliche wichtigen und relevanten Paragraphen für sich selbst anzuwenden und optimal „auszunutzen“ – das ist schon sehr viel verlangt, vor allem für den Laien, der sich mit Jura und Co. nicht sonderlich gut auskennt (wie dies nun einmal bei der Mehrzahl der Fall ist). Jetzt sich Hilfe zu holen, um auf diese Weise das Beste für sich herausholen zu können, das ist schon sehr, sehr sinnvoll. Und empfehlenswert!

Auch aus einem anderen Grund: der Entlastung nämlich. Denn mal ehrlich: Du hast schon emotional genug mit der Trennung zu tun, die nun mal einen tiefen Einschnitt ins Leben bedeutet, ja, das Ende eines Abschnitts markiert. Das ist keine Kleinigkeit, die man mal eben auf die leichte Schulter nehmen und schnell abhaken kann. Im Gegenteil! Denn unsere Gefühle lassen sich leider nicht lenken und steuern, wie wir dies gerne hätten. und man selbst braucht Zeit, um mit all diesen Emotionen, die nun hoch kommen und auftauchen, fertig zu werden. Ja, sie auch auszuleben. Sich „nebenbei“ auch noch mit Versorgungsausgleich, Unterhalt und Besuchsrecht gemeinsamer Kinder zu beschäftigen, ist dieser Entwicklung alles andere als förderlich – und oftmals, und zwar sehr häufig, überfordernd.

 

Und das ist ja auch nur allzu verständlich. Daher: Verlange nicht zu viel von Dir selbst, gerade jetzt nicht! Sondern gehe sanft und verständnisvoll mit Dir um. Es gibt mittlerweile so viele Hilfsangebote in diesem Zusammenhang – traue Dich daher, sie auch anzunehmen. Dabei musst Du übrigens keine große Angst vor allzu hohen Kosten haben. Denn Angebote wie etwa jene seitens der Diakonie oder von Pro Familie sind oftmals (zunächst bzw. größtenteils) kostenlos und richten sich auch an Personen mit schmalem Geldbeutel. Es schadet also nicht, dort einfach mal vorbei zu schauen und seine Situation darzulegen. Zumal Du sehen wirst, wie gut es tut! Allein schon das Wissen, dass man durch all dies jetzt nicht mehr alleine durch muss, das ist eine große Erleichterung. Und eine Entlastung. Denn da ist jetzt jemand, der für einen da ist, der sich kümmert. und das tut so gut..