Phasen einer Trennung

Was sind eigentlich die genauen Phasen der Trennung? Was kommt nun auf Dich zu, worauf solltest Du Dich einstellen? Und was zeichnet jede einzelne dieser Phasen aus? Wir sind all diesen Fragen sehr intensiv nachgegangen. Und möchten Dir hier nun die Antworten mitgeben…


Was sind die Phasen der Trennung (Psychologie)?

Eine Trennung bzw. deren Bewältigung läuft stets in bestimmten Phasen ab – vier an der Zahl. Jede einzelne ist durch bestimmte Merkmale, Gefühle und Verhaltensweisen gekennzeichnet. Diese wollen wir uns im Folgenden einmal genauer anschauen. Schließlich kann es gerade jetzt, in dieser schwierigen Phase, nicht schaden, zu wissen, was da auf einen zukommt. Im Gegenteil!

Doch was sind nun diese Phasen? Hier unser Überblick:

  1. Die erste Phase ist noch geprägt von Fassungslosigkeit. Man kann es noch gar nicht glauben, dass es Aus ist. Dass die Beziehung unwiderruflich vorbei ist. Vielmehr fühlt man sich so, als sei man gegen eine Wand gelaufen. Man nimmt alles irgendwie gedämpft, wie betäubt, wahr. Und hat noch immer die Hoffnung, dass sich all dies als Irrtum herausstellt. Man ist bereit, um den Anderen, um die Beziehung zu kämpfen. Und sich dafür einzusetzen, dass es vielleicht doch noch einmal klappt mit einem Neuanfang.
  2. Doch diese Hoffnung schwindet zusehends. Und wenn sie nicht mehr vorhanden ist, wenn die Erkenntnis eingesickert ist, dass es wirklich aus ist, dann kommt er, der Liebeskummer. Mit allem, was dazu gehört: Gefühlen wie Trauer, Wut, Schmerz und auch Verzweiflung. Bestimmte Ängste tauchen jetzt auf – etwa die Angst. für immer allein sein zu müssen, einsam zu sein und dies zu bleiben. Die Angst, nicht geliebt zu werden. Man könnte den ganzen Tag im Bett verbringen, sich die Augen aus dem Kopf weinen. Will kaum noch jemanden sehen – und wenn, dann nur sehr bestimmte Leute. Der Alltag mit all seinen Herausforderungen scheint manchmal einfach zu viel zu sein, man kann sich kaum noch auf etwas Anderes konzentrieren. Eine Phase also, die einem selbst sehr viel abverlangt, an die Nieren geht – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auch für den Körper ist es eine harte Zeit! Und viele werden gerade jetzt krank, was nicht von ungefähr kommt. Umso wichtiger wäre es jetzt, gut zu sich selbst zu sein, sich zu hegen und zu pflegen, behutsam und liebevoll mit sich umzugehen. Sich um sich selbst zu kümmern, auch,  wenn dies manchmal schwerer fällt.
  3. Die Gefühle vergehen im Laufe der Zeit. Und an ihre Stelle treten Hoffnung und Zuversicht! Du kannst Dich jetzt wieder mehr auf den Alltag einlassen, besser darauf konzentrieren. Hast wieder Lust, etwas zu unternehmen. Kannst gelassener an die Trennung und an deren Umstände zurückdenken. Und für Dich in Erfahrung bringen, warum es eigentlich nicht geklappt hat
  4. Bis Du ihm oder ihr schließlich verzeihen kannst. Endlich los lässt, sowohl den oder die Ex als auch die Beziehung. Du fühlst Dich wieder wie Du selbst, hast dieses – wichtige – Kapitel abgeschlossen, die Trennung wirklich überwunden. Und Du weißt: Du bist gestärkt aus all dem hervorgegangen. Hast wichtige Erkenntnisse für Dich gewinnen können. Die Du jetzt umsetzen kannst…