Was kann man gegen Liebeskummer machen?

„Was kann man gegen Liebeskummer machen?“, fragst Du Dich aktuell? Weil Du leider gerade mit dem Aus Deiner Liebe zu kämpfen hast? Und nicht weißt, wie Du damit zurecht kommen sollst? Wir, ein Team aus mehreren Experten, kennen uns mit diesem Thema bestens aus. Und wollen Dir gerne helfen!


Wie kannst Du den Liebeskummer bewältigen?

Erst einmal ist es wichtig, sich selbst einzugestehen, wie es um einen bestellt ist. Dass man unter Liebeskummer leidet. Ja, das ist nicht einfach und alles andere als angenehm. Doch ist dies der erste Schritt hin zur Überwindung und Bewältigung.

Denn durch das Annehmen und Akzeptieren können wir auch die Gefühle zulassen, die nun in uns hoch kommen. Und das sind bekanntlich eine ganze Reihe! Angefangen mit Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit und manchmal auch Verzweiflung. Wer diese Gefühle in sich hineinfrisst, sie verdrängt oder beiseite schiebt, der tut sich selbst keinerlei Gefallen – ganz im Gegenteil. Denn sie mögen zwar für diesen einen Moment weg gehen. Doch bleiben sie – und kehren früher oder später mit noch größerer Macht zurück.

Zumal es für einen selbst eine große Entlastung sein kann, bewusst schwach zu sein, sich fallen zu lassen, den Tränen freien Lauf zu lassen. Gerne auch im Beisein einer vertrauten Person, die einen dann einfach in den Arm nimmt, und zwar ganz fest. Zu spüren, dass man bedingungslos angenommen und geliebt wird, das ist in dieser sensiblen und wichtigen Phase sehr, sehr wichtig – weil es unglaublich viel Kraft gibt.

Deshalb solltest Du Dir selbst diesen Beistand nicht versagen. Umgebe Dich ganz bewusst mit Personen, die Dir gut tun, die Dich bestärken, bei denen Du so sein kannst, wie Du bist. Das heißt im Umkehrschluss: Stelle den Kontakt zu ihm oder zu ihr erst einmal ein, sicher ist sicher. Denn die Gefahr, dass Du bei jedem neuerlichen Aufeinandertreffen in ein emotionales Chaos gerätst, diese Gefahr ist einfach (noch) zu hoch.

Welche Liebeskummer Tipps helfen noch?

Was ebenfalls hilft: Tue das, was gut für Dich ist. Auch für Deinen Körper ist es gerade eine anstrengende Zeit – in mehrfacher Hinsicht. Denn der Stress schlägt nicht selten auf den Magen, Dein Abwehrsystem ist gefordert – kein Wunder, dass viele in dieser schweren Phase häufig krank werden.

Um Dich nicht auch noch mit Bakterien und Co. abplagen zu müssen, raten wir Dir, Dich möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren. Wichtig ist es zudem, viel zu schlafen und auf Massen an Koffein, Nikotin, Alkohol, etc. zu verzichten.

Frage Dich, was Du jetzt, in diesem Moment, für Dich selbst tun kannst. Worauf Du Lust hast. Und dann setze das in die Tat um! Das können schon kleine Dinge sein wie etwa den Lieblingsfilm schauen, die neueste CD rauf und runter hören und dabei schön laut mitsingen. Oder Du machst Dir eine heiße Schokolade, setzt Dich gemütlich hin und genießt diese ganz bewusst. Auch eine heiße Dusche oder ein Vollbad können jetzt die perfekte Maßnahme sein… Das Gleiche gilt für Sport – schließlich werden dabei Endorphine, die Glückshormone, ausgeschüttet. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft tut es aber auch schon…